Kulinarischer Herbst: Die Lüneburger Heide bittet zu Tisch

(djd). Was wäre eine ausgedehnte Radtour oder eine entspannte Wanderung ohne zünftige Pausen? Ganz klar: nur halb so schön. Wer im Urlaub nicht nur neugierig ist auf Land und Leute, sondern auch Köstliches aus der Region probieren möchte, ist beispielsweise im Herbst in der Lüneburger Heide genau richtig. Mit einem kulinarischen Rundum-Programm verwöhnt etwa das Heidestädtchen Schneverdingen seine Gäste – und bringt ihnen den Geschmack des Nordens näher.

 

Die Lüneburger Heide verwöhnt Besucher nicht nur mit herrlichen Ausblicken, sondern auch mit regionalen Köstlichkeiten.
Die Lüneburger Heide verwöhnt Besucher nicht nur mit herrlichen Ausblicken, sondern auch mit regionalen Köstlichkeiten.
Foto: djd/Erlebniswelt Lüneburger Heide GmbH

 

Gutes aus der Region

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Kaum zu glauben, dass in den weiten Heideflächen so viel Köstliches gedeiht. Doch gerade die sandige Erde ist es, die unter anderem Kartoffeln und Kürbis besonders schätzen. Heidekartoffeln sind überregional beliebt, weil sie fest und schmackhaft sind: Gut 40 Prozent der in Deutschland angebauten Kartoffeln kommen deshalb aus dieser Ecke Niedersachsens. Auf den Speisekarten spielen die Erdäpfel deshalb zu Recht eine Hauptrolle, etwa als Kartoffelgulasch, Puffer oder deftige Suppe mit Speck oder Wursteinlage. Eine weitere Spezialität der Region ist die Heidschnucke. Traditionell kommt sie als Braten mit frischem Gemüse und Kartoffeln oder Kürbis auf den Tisch. Aber auch als Brat- oder Currywurst lässt sich das zarte Fleisch genießen. Naschkatzen kommen im Norden bei Klassikern wie Buchweizentorte oder beim feinen Heideblütenhonig*, den die Bienen direkt vor der Haustür sammeln, auf ihre Kosten. Mehr Tipps sowie eine Broschüre zur kulinarischen Seite der Lüneburger Heide gibt es unter www.schneverdingen-touristik.de**.

 

Buchweizentorte kommt rund um Schneverdingen gerne auf die Kaffeetafel.
Buchweizentorte kommt rund um Schneverdingen gerne auf die Kaffeetafel.
Foto: djd/Schneverdingen Touristik

 

Touren für Genießer

Genuss und Aktivitäten lassen sich in der Heide sehr gut verbinden. Ein gut ausgebautes Wegenetz führt Radler, Wanderer und auch Reiter durch die weite Landschaft. Neben kurzen Tagestouren locken auch mehrtägige Rundkurse. Im September kann man sich einem Ausflug mit dem Gästeführer anschließen. Auf rund 25 Kilometern geht es in die reizvollsten Ecken der Region, mit ausreichend Zeit für kulinarische Pausen. Einen Abstecher wert ist außerdem das Pietzmoor – die über 8.000 Jahre alte, idyllische Moorlandschaft ist wie gemacht für eine kleine Flucht aus dem Alltag. Das gilt auch für das Landschaftsschutzgebiet Höpen direkt vor den Toren Schneverdingens. Hier kann man dem Heideschäfer bei der Arbeit über die Schulter schauen und bei den sogenannten Schäferabenden einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer verbringen.

 

Heidschnucken prägen das Landschaftsbild rund um Schneverdingen. Ihr Fleisch ist auch eine kulinarische Spezialität.
Heidschnucken prägen das Landschaftsbild rund um Schneverdingen. Ihr Fleisch ist auch eine kulinarische Spezialität.
Foto: djd/Schneverdingen Touristik

 

Einfach mal reinschmecken

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Schnupperangebote wie „Moorgenuss“ verbinden die landschaftlichen Highlights der Lüneburger Heide mit kulinarischen Probierhäppchen. Neben zwei Übernachtungen mit Frühstück in Schneverdingen gehört auch eine geführte Wanderung durch das Pietzmoor zum Arrangement. Hier zeigt sich die Natur zu jeder Jahreszeit von einer anderen, faszinierenden Seite. Im Angebot enthalten sind auch eine zweistündige Kutschfahrt sowie ein Abendessen mit heidetypischen Spezialitäten. Weitere Informationen und Preise gibt es unter www.schneverdingen-touristik.de**.

 

Blaubeeren aus der Lüneburger Heide werden zum Beispiel in köstlichen Torten verarbeitet.
Blaubeeren aus der Lüneburger Heide werden zum Beispiel in köstlichen Torten verarbeitet.
Foto: djd/Schneverdingen Touristik/Doris Thom